Ergänzung des medizinischen Angebotes der Region

Das neue Gesundheitszentrum in Wila umfasst voraussichtlich acht Behandlungsräume und bietet somit nicht nur Platz für zwei Allgemeinmediziner, sondern auch für ein erweitertes medizinisches Angebot. Das dadurch entstehende Synergiepotenzial erhöht die Wirtschaftlichkeit des Gesundheitszentrums und stellt den langfristigen Betrieb sicher.

 

Das erweiterte Einzugsgebiet umfasst rund 29’500 Personen (Gemeinden Wila, Bauma, Hittnau, Russikon, Turbenthal, Weisslingen, Wildberg und Zell), was gemäss OECD-Empfehlung mindestens 29 Allgemeinmediziner erfordern würde. Tatsächlich gibt es im Einzugsgebiet aber nur 14 Hausärzte. Das Gesundheitszentrum bietet somit ein enormes Potenzial für zwei Allgemeinmediziner und weitere Spezialisten (bspw. Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Gastroenterologie, Psychiatrie, Kinder- und Jugendmedizin, Urologie oder Gynäkologie) sowie weitere Fachbereiche des Gesundheitswesens (bspw. Dentalhygiene, Physiotherapie oder Palliative Care).

 

Bis heute konzentrieren sich die Spezialisten und Fachärzte auf die urbanen Gebiete mit entsprechender Infrastruktur rund um Winterthur, Wetzikon oder Uster. Anstelle einer Konkurrenzierung setzt das Gesundheitszentrum in Wila also auf die Ergänzung des medizinischen Angebotes der Region und schafft einen Mehrwert für die Bevölkerung des Tösstals.

 

Potenzialübersicht Spezialisten / Fachärzte und weitere Fachbereiche des Gesundheitswesens


Es ist ein Privileg, in einem Land leben zu dürfen, in dem medizinische Versorgung und Betreuung einen hohen Standard aufweist. Mit «WilaCare» werden wir auch künftig medizinisch bestens versorgt sein.

Corina Günther, Psychoonkologin und Pflegefachfrau Onkologie / Palliative Care, Wila